UNSER HÄNGENDER KRÄUTERGARTEN

Dass wir den halben März und auch den gesamten April zuhause bleiben und unsere sozialen Kontakte extrem reduzieren sollten, hätte wohl noch Anfang März keiner gedacht. Das Coronavirus hat uns alle irgendwie überrumpelt. Naja, jedenfalls haben wir uns in diesen eineinhalb Monaten fast ausschließlich in unseren vier Wänden und in unserem Garten aufgehalten. Gerade in solchen Zeiten ist ein eigenes Haus mit Garten ein wahres Privileg. Meistens war auch das Wetter auf unserer Seite und wir konnten draußen viele Dinge erledigen und auch eine Projektidee realisieren, die meinem Mann in den Sinn gekommen ist.

Schon über längere Zeit sammle ich auf Flohmärkten jegliche Behältnisse von „Eternit“ zusammen. Das ist eine österreichische Firma, die neben Dächern auch Pflanzbehälter aus sogenanntem Faserzement herstellt. In Österreich war das gerade in den 60er Jahren und weit darüber hinaus der Standard an Blumengefäßen. In Omas Garten fand man das jedenfalls immer. Wahrscheinlich gab es auch einfach nichts Anderes. 😉 Ich finde es aber wieder einmal beispielhaft für die Zeit, denn nach so zurückhaltend schlichten Gefäßen muss man heute lange suchen.

Mittlerweile hatte ich jedenfalls schon eine stattliche Sammlung aufgebaut, doch irgendwie fehlte uns immer die passende Verwendung. Naja, bis eben mein Göttergatte die zündende Idee mit dem hängenden Kräutergarten hatte. Die Garagenwand, an der sich die Kisterl jetzt befinden, bildete ohnehin immer so eine große leere Fläche und steht am Nachmittag in voller Sonne. Perfekt also!

Trotz dieser genialen Idee, war ich wie immer ein bisschen skeptisch, ob das im Endeffekt auch wirklich gut ausschauen würde. Aber Dank der echt professionellen Montage meines Mannes sieht das Ganze nun wirklich top aus. Wir haben uns nach langem Überlegen dafür entschieden, die Kästen zwar in einer Linie zu montieren, aber auch ein bisschen einen Rhythmuswechsel und Bruch hinein zu bringen.

Der Rhythmuswechsel lockert das Ganze ein bisschen auf!

Wir haben an der Wand ganz einfache U-Haken befestigt, die es bei OBI (Werbung) in einem schönen Anthrazitgrau gibt. Die Haken sind somit ein ansprechender Kontrast zu den helleren Kistchen.

Ich bin voll und ganz zufrieden und finde, dass der Kräutergarten einfach auch so gut zu unserem Siedlungshaus passt.

Nächster Schritt war nun die Kräuterauswahl- und anordnung. Ich hatte alle Kräuter, die mit von der Partie sein mussten, im Kopf, doch natürlich wurden wir von unseren Lieblingsfloristen SchickBlumenbinder tatkräftig unterstützt. Auch die Lieferung kam von ihnen. 😉 Wir haben uns jedenfalls zum Einen für die Klassiker Schnittlauch, Petersilie und Majoran entschieden.

Zum Anderen sind natürlich auch mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Salbei dabei.

Minze und Melisse durften natürlich auch nicht fehlen und Currykraut musste zwecks der coolen Optik mit.

Ich muss sagen, unser Kräutergarten ist ein absoluter Hingucker geworden und ich bin schon gespannt wie er im Hochsommer aussieht, wenn alles wuchert und wächst. 🙂 Auf Instagram werdet ihr auf dem Laufenden gehalten, folgt mir doch. 😉

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